Wir haben den Hilfstransport nach Wischgorod abgeschickt!

Im November konnten uns unsere Gasteltern Pakete bringen, die sie ihren ehemaligen Gastkindern zu Weihnachen schicken wollten. Einige Gastkinder erhalten diese Pakete bereits seit Jahren.
Damit es keine Schwierigkeiten mit dem Postmonopol der ukrainischen Post gibt, werden die Pakete nicht mit Adressen versehen.
Wir geben Ihnen eine Nummer, der wir in einer eigenen Liste den jeweiligen Empfänger bzw. die Empfängerin zuordnen. Diese werden dann von Bereginja benachrichtigt und können sich ihr Paket dort abholen. Natürlich dürfen diese Pakete keine Lebensmittel, Süßigkeiten, Kosmetika oder andere verbotene Dinge enthalten, die wir vorher bekannt gemacht hatten.
Am 9.12.2010 haben wir diese Pakete zusammen mit den bisher gesammelten Hilfsgütern als Hilfstransport nach Wischgorod abgeschickt. Die Firma PW-Transporte aus Meinerzhagen hatte uns wieder einen großen Sattelzug besorgt, der unsere gesammelten Hilfsgüter direkt zu unserm Partner Bereginja bringen wird. Wir hoffen, dass dies trotz der schwiergien Wetterlage gelingen wird.
Etwa 12 Helfer hatten sich pünktlich um 17 Uhr am 9.12. in unserm Lager eingefunden, um die in mehr als 800 Einheiten verpackten 9.000 kg Hilfsgüter auf den LKW zu verladen. In einer langen Kette wurden die Pakete durchgereicht bis auf den LKW. In diese Kette reihten sich Helfer mit einer großen Altersspanne ein.
Einer von uns zeigte sich sehr beeindruckt davon, dass sich so viele Menschen zu so schwerer Arbeit zur Verfügung stellen für bedürftige Menschen in der Ukraine, die sie überhaupt nicht kennen. Wir können nur bestätigen, dass die Hilfe unsres Vereins nicht möglich wäre ohne die vielen Menschen, die uns ihre guten gebrauchten Sachen bringen, ohne die vielen Menschen, die handfest mit anpacken um die Hilfsgüter zu sortieren, zu verpacken, einzulagern und anschließend auf den LKW zu laden und ohne die vielen Menschen, die mit ihren Geldspenden die Transporte möglich machen und auch die verschiedenen anderen Aufgaben, die wir als Verein übernommen haben. Auch auf diesem Weg möchte wir einmal "Danke!" sagen.
Hier einige Schnappschüsse von der Verladeaktion:

So ein LKW will gefüllt sein. Und hoch ist der! Aber unsere Kartons sind im Lager auch hoch gestapelt.

Hand-in-Hand in einer Kette ist die schnellste und schonendste Möglichkeit, die Kartons aus dem Lager in den LKW zu verfrachten.

Eine Kaffeepause muss sein. Danach geht es erholt weiter. Jede Einheit wird gezählt für den Zoll.

Nach fast 4 Stunden war der LKW voll.
