Erste Hilfsgüterannahme in diesem Jahr
Die erste Hilfsgüterannahme in diesem Jahr fand am 12.2.2011 statt und war ein voller Erfolg. Ein Team von acht Frauen und 6 Männern stellte sich dem erwarteten Ansturm. Und der war wieder gewaltig! Wir freuen uns, dass bei einem solchen Andrang von Lieferfahrzeugen noch kein Unfall passiert ist.
Trotz des schlechten Wetters kamen die Spender aus weitem Umkreis um Kierspe und brachten uns ihre sehr gute gebrauchte Kleidung, Bettwäsche, Spielzeug, Taschen und Schuhe. Es waren wieder Matratzen und Fahrräder dabei. Wir können feststellen, dass die Spendenfreudigkeit unserer Bevölkerung nicht nachgelassen hat. Die Puppenoma aus Rönsahl, die uns immer wieder mit ihren wunderschön und liebevoll hergerichteten Puppen beschenkt, hatte wieder einen Korb voll für uns fertig. Die Kinder werden sich sehr darüber freuen!

Nett ist es auch, wenn plötzlich ein großer Bär im Fenster sitzt oder wenn wir einen Sack öffnen und die Mitarbeiterin holt mit einem Juchzer ein wunderschönes niedliches Stofftier daraus hervor.
Natürlich gibt es auch immer wieder Kleidungsstücke, die wir bestaunen und über die wir uns freuen. Eine Schuhanprobe zwischendurch bringt bei all der Arbeit eine willkommene Abwechslung.
Die Arbeitsabläufe sind fest eingeübt. Die Kartons werden aufgefaltet und vorbereitet und wenn die Frauen sie gefüllt haben, müssen wieder die Männer ran und sie verschließen, beschriften und einlagern. Erst wenn man dies mehrmals getan hat, sitzen die Handgriffe. Wir sind ein eingespieltes Team, aber jeder, der neu hinzukommt, findet ganz schnell in die Arbeit hinein.
Auch wenn wir inzwischen fast ausschließlich
gute und saubere Kleidung gebracht bekommen wird jedes Stück kontrolliert und dann sorfältig gefaltet in die Kartons einsortiert, so dass die Partner in der Ukraine gezielt auf Kleidung für Kinder, Frauen oder Männer sowie Wäsche zugreifen
können. Wenn wir in Kierspe unsere Arbeit sorgfältig und überlegt tun, dann haben es die Verteiler in der Ukraine leichter.
Was wären wir ohne unsere treuen Mitarbeiter, die sich immer wieder gern dieser anstrengenden Arbeit unterziehen. Der Verein wäre nicht arbeitsfähig und die Menschen in der Ukraine könnten keine Hilfsgüter von uns erwarten. Es ist aber auch so, dass diese Arbeit wirklich Freude macht. Wir haben auch heute wieder viel Spaß dabei gehabt.
Trotzdem sind wir mit der Arbeit "nicht ganz fertig" geworden. Was uns die Spender heute angeliefert hatten, das muss in mindestens drei weiteren Packterminen nachgearbeitet werden, bis alles eingelagert ist. In den zwei Stunden, die wir die Annahme offen hatten, haben wir mehr als 3.000 kg Kleidung und Wäsche gebracht bekommen! Eigentlich könnten uns die Textilgeschäfte eine Provision spenden, weil durch uns die Kleiderschränke immer wieder frei für neue Einkäufe werden.
Einen ganz herzlichen Dank an alle Spender! Die Menschen in der Ukraine werden sich wieder freuen!
