Info- und Verkaufsstand vor dem REWE-XL-Markt in Kierspe!
Am 26.4.2011 stellten sich Hildegard und Achim Holz mit einem Info- und Verkaufsstand am REWE-XL-Markt in Kierspe auf. Zeitweilig wurden sie von Gisela Steinbach und ihrem Enkel Maurits unterstützt. Wir wollten anlässlich des traurigen Jubiläums "25 Jahre Tschernobyl" über unsere Arbeit informieren und dabei über den Verkauf von selbst gekochter Marmelade, selbst gestrickten Socken sowie Kunsthandwerk aus der Ukraine etwas Geld in unsere Kasse bringen. Schließlich steht der Besuch unserer nächsten Kindergruppe kurz bevor und wir müssen Bustransport und Versicherung finanzieren. Außerdem kostet die Betreuung auch immer Einiges, obwohl die Gasteltern ihre Kosten selbst tragen und uns viele Vereine und Einzelpersonen bei der Betreuung unterstützen.
Drei unserer Frauen hatten wieder kreativ Marmelade gekocht. Die Gläser hatte Hildegard Holz liebevoll mit Stoffhütchen und Etiketten versehen. Auf ihrer Marmeladenliste fanden sich Sorten wie Pflaume-Bratapfel-Rum, Ananas-Limette, Sauerkirschgelee mit Prosecco, Stachelbeer und viele, viele andere. Die Marmelade verkaufte sich gut! Für die nächste Aktion brauchen wir wieder Nachschub. Unsern Frauen werden noch viele schöne Rezepte einfallen. Es ist schon fast ein Sport geworden, neue Sorten zu erfinden und sie zum Probieren zu verschenken. Anderen Menschen helfen zu wollen macht erfinderisch und sehr viel Freude. In unserem Verein haben sich Menschen gefunden und angefreundet, die sich sonst wohl nie begegnet wären.
Von der letzten Vorstandsreise nach Kiew war neues Kunsthandwerk mitgebracht worden, so dass unser Stand wieder ansprechend gestaltet war. Unser Sockenvorrat war ebenfalls wieder aufgestockt worden.
Nachwuchsmitarbeiter Maurits, hielt trotz des kühlen Windes tapfer mehrere Stunden durch.
Meist nach ihrem Einkauf hielten die Menschen kurz bei uns an, um nach unsrer Marmelade zu sehen. Bekannte und Freunde kamen auf einen kleinen Plausch vorbei. Natürlich war auch das entsetzliche Unglück in Fukushima Thema der Gespräche.
Obwohl wir einige gute Gespräche führen konnten und gut verkauften, merkte man doch, dass noch Ferien und nach den Osterfeiertagen viele noch nicht wieder zu Hause sind.
