Bereginja

1997 gründete Lena Popowitsch mit einigen Freunden in Wischgorod den Verein Bereginja (Берегиня = Beschützerin). Sie hatten unsere Arbeit dadurch kennen gelernt, dass ihre Kinder zur Erholung in Deutschland waren und dass Besuche von Eltern und Gasteltern zu engen Freundschaften geführt hatten.
Bei unsern Besuchen in der Ukraine wurde uns die Lebenssituation viele Menschen bewusst, die sich nach dem Austritt der Ukraine aus der Sowjetunion und dem dadurch erfolgten Wegbruch des östlichen Marktes sehr verschlechtert hatte. Das problematische Gesundheitssystem und die hohe Arbeitslosigkeit gepaart mit einer unfähigen und korrupten Regierung hatten zu äußerst schwierigen Lebensverhältnissen bei vielen Menschen geführt. Darum begannen wir mit Hilfslieferungen.
Die Gründung des Fonds „Bereginja“ wurde erforderlich, weil in der Ukraine nur juristische Personen humanitäre Hilfe aus dem Ausland entgegennehmen nehmen
dürfen.
Die damalige Zusammenarbeit mit der Schule für Behinderte in Wischgorod begründete die Zielgruppe „Familien mit behinderten Menschen“ für die Verteilung der Hilfsgüter.
Inzwischen verteilt Bereginja nicht nur jährlich einen Transport Hilfsgüter, sondern hilft uns auch dabei, Kinder für die Erholungsmaßnahmen zu finden und ihnen Pässe und Visa für die Reise zu uns zu beschaffen. Außerdem sind die Mitarbeiter unser wichtigster Stützpunkt bei unseren Reisen in die Ukraine.
Die Mitarbeiter von Bereginja sind uns sehr enge und liebe Freunde geworden und sie haben seit vielen Jahren bewiesen, dass sie unser uneingeschränktes Vertrauen verdienen. Sie sind nicht nur vertrauenswürdige, sondern äußerst fähige Freunde und Partner. Ihr Organisationsvermögen hat uns schon sehr oft beeindruckt und geholfen.
